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Susi Weigel
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Susi Weigel (* 29. Jänner 1914 in ProĂnitz, Ăsterreich-Ungarn; â 21. Dezember 1990 in Bludenz) war eine tschechischcite-ref-1[1]-Ăśsterreichische Illustratorin von KinderbĂźchern, Graphikerin und Trickfilmzeichnerin. Bekannt sind besonders die zusammen mit Mira Lobe entstandenen KinderbĂźcher, etwa âDas kleine Ich-bin-ichâ (1972).
Contents
⢠Leben und Werk
⢠Auszeichnungen
⢠Ausstellungen
⢠Werke
⢠Buchillustration
⢠Innenarchitektur
⢠Wandbilder
⢠Literatur
⢠Buchbeiträge
⢠Zeitungsartikel
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben und Werk
Susi Weigel war die jĂźngste Tochter des ProĂnitzer LikĂśr- und Rum-Fabrikanten Johann Weigel (1867â1949) und der Wiener Restaurateurstochter Gisela Weigel (geborene Hauswirth) (1875â1953). 1915, 1½ Jahre nach Susi Weigels Geburt, Ăźbersiedelten ihre Eltern, die seit ihrer (im Mai 1900 in Wien geschlossenen) Ehe in ProĂnitz lebten, nach Wien, wo sie die vom Architekten Max Fabiani umgebaute Villa Hohe Warte 29 gekauft hatten.cite-ref-hohewarte-2-0[2] Susi Weigel studierte von 1929/30 bis 1934 an der Wiener Wiener Kunstgewerbeschule bei Franz Cizek, Albert Paris GĂźtersloh, Josef Hoffmann, Reinhold Klaus, Rudolf von Larisch, Wilhelm MĂźller-Hofmann und Viktor Schufinsky und anschlieĂend, 1934/35, ein Semester bei Karl Sterrer an der Wiener Akademie der bildenden KĂźnste.
An der Kunstgewerbeschule lernte Susi Weigel im Wintersemester 1932/33 den Karikaturisten Willy Spira (1913â1999) kennen, mit dem sie bis 1935 immer wieder zusammengearbeitet hat. Gemeinsam gestalteten die beiden beispielsweise die Dekorationen fĂźr die âMediziner-Redouteâ in den Sofiensälen und veranstalteten in Spiras Atelier in Meidling eine gemeinsame Ausstellung eigener Werke, wovon ein Plakat und eine Ausstellungsbesprechung Ăźberliefert sind. Anfang 1935 arbeiteten die beiden mehrere Wochen an einer zehnminĂźtigen Farb-Zeichentrickfilmversion von Georges Bizets Oper âCarmenâ, die 1935 als âKonzertfilmâ in die Wiener Kinos kam und als Parodie gedacht war. Spiras Nachlass enthält eine von ihm geschaffene Karikatur, die eine vĂśllig in ihr Malen vertiefte Susi Weigel zeigt.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
Im FrĂźhjahr 1935 begann Susi Weigel bei dem vom Architekten Bruno Buzek (1911â1973) durchgefĂźhrten Umbau des elterlichen Kaffeehauses in der Porzellangasse mitzuarbeiten. In der Folge wĂźrdigten Fachartikel ihre gelungenen Wandmalereien im Kaffeehausbereich und das von ihr und Bruno Buzek âfolkloristisch ethnografisch ausgestatteteâcite-ref-5[5] Tanzlokal im Souterrain.cite-ref-6[6]
Um 1936/37 Ăźbersiedelte Susi Weigel nach Berlin, wo sie als angestellte Trickfilmzeichnerin und freie Grafikerin tätig wurde und 1937 Bruno Buzek heiratete.cite-ref-7[7] Als âMalerin Susi Buzekâ schuf sie beispielsweise 1938 die Wand- und Deckenmalerei in der Bar des Clubhauses des Golfclubs GĂźtermann in Gutach im Breisgau, die noch erhalten ist.cite-ref-8[8]
Nach Kriegsende kehrte Susi Weigel nach Wien zurĂźck und arbeitete fĂźr das Kindermagazin âUnsere Zeitungâ. Hierbei lernte sie die Kinderbuchautorin Mira Lobe kennen, mit der sie dann jahrzehntelang zusammenarbeitete. Im Herbst 1952 heiratete Susi Weigel erneut und zog zu ihrem Mann nach Langen am Arlberg und später nach Bludenz. Sie illustrierte fortan vor allem BĂźcher Mira Lobes, von denen zahlreiche mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Gemeinsam entstanden unter anderem die Kinderbuchklassiker âDas kleine Ich-bin-ichâ, âDie Omama im Apfelbaumâ, âBärli Hupfâ und âDas Städtchen Drumherumâ. Einzelne Buchideen stammten von ihr.cite-ref-9[9]
In den 1960er- und 70er-Jahren gestaltete Susi Weigel als Werbegrafikerin saisonale SchmuckhĂźllen fĂźr jene Milka-Schokolade-Tafeln, die zu Ostern und Weihnachten in den Handel kamen: "Suchard hatte keine Saisonware wie Ostereier oder Weihnachtsmänner im Sortiment [âŚ]. Statt dessen wurde die 100g-Tafel als geeignetes Geschenk zu Ostern und Weihnachten beworben. Viele dieser Anzeigen, Werbeaufsteller und Thekendisplays wurden zwischen 1960 und 1977 von Susi Weigel fĂźr die Suchard Bludenz gestaltet."cite-ref-10[10] FĂźr die 1974 neu auf den Markt gebrachte Kinderschokolade "Junior" gestaltete sie unter anderem die HĂźlle: "Der Dino auf der Werbung und auch das Packungsbild selbst stammen von Susi Weigel. Eine ganze Comic-Serie um diesen Dino hat sie wohl auch gestaltet. Erst 1978 hat die Zusammenarbeit geendet, als die Lila-Kuh auch in Ăsterreich jede Werbung dominiert hat."cite-ref-11[11].cite-ref-12[12]
Nach Susi Weigels Tod wurden die von ihr illustrierten KinderbĂźcher zwar weiter weltweit in hoher Auflage verlegt, sie selbst geriet aber in vĂśllige Vergessenheit, bis sich der Literaturwissenschaftler Andreas Weigel anlässlich ihres 15. Todestages in Bludenz, Vorarlberg und Wien fĂźr Ausstellungen sowie StraĂenbenennungen engagierte und kontinuierlich auf Susi Weigels von der Forschung vernachlässigtes Leben und Werk hinwies.cite-ref-13[13] In der Folge arbeitete die Wiener Literaturwissenschaftlerin Susanne Blumesberger in einem vom Land Vorarlberg gefĂśrderten Forschungsprojekt den Nachlass und die Biografie Susi Weigels auf.cite-ref-14[14]cite-ref-blumesberger-15-0[15] Im Rahmen einer Germanistik-Dissertation wurde der von Susi Weigel gezeichnete Trickfilm âPeterleâs Abenteuerâ (1941) wiederentdeckt und 2008 von der âĂsterreichischen Gesellschaft fĂźr Kinder- und Jugendliteraturforschungâ im âFilmarchiv Austriaâ zur VorfĂźhrung gebracht. Im FrĂźhjahr 2010 richtete das Frauenmuseum Hittisau eine Ausstellung Ăźber das Leben und Werk Susi Weigels aus, die âdie Vorstellungswelt mehrerer Generationen von Kindern geprägtâ habe.cite-ref-16[16] Diese erste Ăśffentliche Werkschau erhĂśhte die Bekanntheit der Illustratorin in Vorarlberg deutlich. 2011 folgte eine Ausstellung ihrer Werke in Bludenz.cite-ref-17[17] 2013 benannte die Stadt Bludenz eine Kinderbetreuungsstätte âSusi Weigel Kindergartenâ. Im Winter 2014/15 zeigte das Wien Museum die Ausstellung âIch bin ich â Mira Lobe und Susi Weigelâ,cite-ref-18[18] die leicht variiert im Winter 2015/16 im vorarlberg museum gezeigt wurde.cite-ref-19[19] 2018 erhielt das vorarlberg museum den Nachlass von Susi Weigel bestehend aus rund 1700 Objekten als Schenkung.cite-ref-20[20]
Susi Weigels familiär-gesellschaftlicher Hintergrund
Als Tochter von Johann und Gisela Weigel (geborene Hauswirth) war Susi Weigel eine Nichte des 1914 bei der KĂśrting-Katastrophe tĂśdlich verunglĂźckten Hauptmannes Hans Hauswirth (1878â1914). Ein weiterer Onkel war der mit Susi Weigels Tante Anna Hauswirth (1869â1939) verheiratete Architekt Carl Caufal (1861â1929), der unter anderem in Wien das âHotel Postâ am Fleischmarkt sowie den âDogenhofâ in der PraterstraĂe errichtet hat.cite-ref-21[21] Ein weiterer Onkel war der (mit Leopoldine Weigel verheiratete) Advokat und Reichsratsabgeordnete Alois Vrtal (1849â1916)cite-ref-22[22], der 1914 als Susi Weigels Taufpate fungierte.cite-ref-23[23]
Susi Weigels Eltern betrieben seit 1925 das Wiener âCafĂŠ Industrieâ (Porzellangasse 39), das später von Susi Weigels ältestem Bruder Hans (1902â1978) gefĂźhrt wurde, der mit der Mary-Wigman-Mitarbeiterin Meta Menz (1906â1990) verheiratet war. Susi Weigels Schwester Martha Weigel (1903â1986) hat in den 1920er-Jahren bei der Wiener Gesangspädagogin Fritzi Lahr-Goldschmid Gesang studiert und ist 1929 unter anderem im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses aufgetreten,cite-ref-24[24] bevor Weltwirtschaftskrise und Weltkrieg sie zur Mitarbeit im Familienbetrieb genĂśtigt haben. Susi Weigels Cousine Vera Zahradnik (1908â1991), die seit 1913 Halb- und seit 1915 Vollwaise war, wuchs ab 1915 im gemeinsamen Haushalt in Wien auf. Zahradnik, eine MeisterschĂźlerin von Grete Wiesenthal, ging in der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre zu Mary Wigman nach Dresden. Gemeinsam mit Susi Weigels späterer Schwägerin Meta Menz begleitete Zahradnik im Winter 1932/33 Wigman auf ihrer USA-Tournee. Susi Weigel war weiters Schwägerin der Cembalistin Julia Menz (1901â1944) und in erster Ehe mit dem Architekten Bruno Buzek (1911â1973) verheiratet.cite-ref-hohewarte-2-1[2]
Ehrende StraĂen- und Gebäudebenennungen
⢠âSusi-Weigel-Kindergartenâ in Bludenz (2013)
⢠âSusi-Weigel-Wegâ in Wien (2019)cite-ref-25[25]
Auszeichnungen
als Illustratorin
⢠âIllustrationspreis der Stadt Wienâ 1961 fĂźr âHannes und sein Bumpamâ.cite-ref-blumesberger-15-1[15]
⢠âIllustrationspreis der Stadt Wienâ 1970 fĂźr âDas Städtchen Drumherumâ.cite-ref-blumesberger-15-2[15]
⢠Berufstitel Professor (1986).cite-ref-blumesberger-15-3[15]
ausgezeichnete Werke
⢠âTiti im Urwaldâ (1958): Ăsterreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis.cite-ref-bmuk-26-0[26]
⢠âHannes und sein Bumpamâ (1964): âDiploma of Meritâ [= Auszeichnung als âbesonders empfehlenswertâ] (durch die Jury des Hans Christian Andersen Preises).
⢠âDie Omama im Apfelbaumâ (1965): Ăsterreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis.cite-ref-bmuk-26-1[26]
⢠âDas kleine Ich bin ichâ (1972): Ăsterreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis.cite-ref-bmuk-26-3[26]
⢠âDer ist ganz anders als ihr glaubtâ (1977): Ăsterreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis.cite-ref-bmuk-26-4[26]
Ausstellungen
⢠Susi Weigel. Ich bin ich â Die Illustratorin und Trickfilmzeichnerin Susi Weigel (1914â1990). Frauenmuseum Hittisau (2010).
⢠Susi Weigel. Grafikerin. Trickfilmzeichnerin. Illustratorin. Galerie allerArt in der Remise Bludenz (2011).
⢠âIch bin ich â Mira Lobe und Susi Weigelâ. Wien Museum (2014/15).
⢠âIch bin ich â Mira Lobe und Susi Weigelâ. vorarlberg museum (2015/16).
⢠âKinder und BĂźcherâ. ZeitbrĂźcke-Museum (2017). Die Kinderbuch-Illustratoren Karl Elleder, Michael Roher und Susi Weigel.cite-ref-27[27]
Werke
Buchillustration
mit Mira Lobe
⢠Der Tiergarten reiĂt aus. Wien: SchĂśnbrunnverlag 1953.
⢠Der Bärenbund. Wien: SchÜnbrunnverlag 1954.
⢠Hänschen Klein. Wien: Jungbrunnen1954.
⢠Ich frag dich was Herr Doktor. Eine lustige Geschichte von den Fieberteufeln und der Gesundheitspolizei. Wien: Jugend und Volk 1955.
⢠Flitz, der rote Blitz. Wien: Jungbrunnen 1956.
⢠Bärli Hupf. Wien: SchÜnbrunnverlag 1957.
⢠Titi im Urwald. Wien: Jugend und Volk 1957.
⢠Ich wßnsch mir einen Bruder. Wien: Jungbrunnen 1958.
⢠Ich und du in Stadt und Land. Wien: Jungbrunnen 1959.
⢠Wohin mit Susu. Wien: Jungbrunnen 1960.
⢠Hannes und sein Bumpam. Wien: Jugend und Volk 1961.
⢠Das 5. Entlein. Wien: Jungbrunnen 1961.
⢠Tapps. Berlin: Der Kinderbuch Verlag 1962.
⢠KÜnig Tunix. Wien: Herold 1962.
⢠Das groĂe Rennen im Murmelbach. Wien: Jungbrunnen 1963.
⢠Bimbulli. Wien: Jungbrunnen 1964.
⢠Die Omama im Apfelbaum. Wien: Jungbrunnen 1965.
⢠LaĂt euch drei Geschichten erzählen. Wien: Jugend und Volk 1965.
⢠Das groĂe Rentier. Wien: Jugend und Volk 1966.
⢠Pepi und Pipa. Wien: Jugend und Volk 1966.
⢠Eli Elefant. Wien: Jungbrunnen 1967.
⢠Bärli hupft weiter. Wien: SchÜnbrunnverlag 1968.
⢠Das blaue Känguru. Wien: Jungbrunnen 1968.
⢠Der kleine Drache Fridolin. Wien: Jugend und Volk 1969.
⢠Maxi will nicht schlafen gehen. Wien: Jungbrunnen 1969
⢠Das Städtchen Drumherum. Wien: Jungbrunnen 1970.
⢠Denkmal Blßmlein. Wien: Jungbrunnen 1971.
⢠Das kleine Ich bin ich. Wien: Jungbrunnen 1972.
⢠Kein Sternthaler fßr Monika. Wien: Jugend und Volk 1973
⢠Willi Millimandl und der Riese Bumbum. Wien: Jugend und Volk 1973
⢠Das Zauberzimmer. Wien: Jungbrunnen 1974.
⢠Ingo und Drago. Wien: Jungbrunnen 1975.
⢠Die Zaubermasche. Wien: Betz 1975.
⢠Das Schlossgespenst. Hamburg: Arena 1976.
⢠Der ist ganz anders als ihr glaubt. Wien: Jungbrunnen 1976.
⢠Die Maus will raus. Wien: Jungbrunnen 1977.
⢠Morgen komm ich in die Schule. Wien: Jugend und Volk 1979.
⢠Der Dackelmann hat recht. Wien: Jugend und Volk 1983.
⢠Die Geggis. Wien: Jungbrunnen 1985.
⢠Lollo. Wien: Herder 1986.
⢠Pitt will nicht mehr Pitt sein. MÜdling: St. Gabriel 1989.
⢠Ein Schnabel voll fßr Hoppala. Wien: Jungbrunnen 1990.
⢠Michi fliegt um die Welt. St. Gabriel 1990.
mit anderen Autoren
⢠Anni Geiger-Gog: Fiete, Paul & Kompanie, die von der Webergasse. David Gundert, Stuttgart 1932.
⢠Friedl Hofbauer: Der Schlßsselbund-Bund. Wien: Jugend und Volk 1962.
⢠Alan Alexander Milne: Prinz Karnickel und die Prinzessin, die nicht lachen konnte. Wien: Ueberreuter 1966.
⢠Helene Weilen: Amalia mit dem langen Hals. Wien: Breitschopf 1967.
⢠Kurt WÜlfflin: Der Riese in der Schule. Geschichten und Gedichte. Wien: Ueberreuter 1969.
⢠Greta Hartl: Babettchen und Herr Babylon. Leitner & Co Wels 1970.
⢠Ernst HĂśller: Unsere Feuerwehr. Wien: ĂBV 1973.
⢠Kurt WĂślfflin: Die GroĂen und die Kleinen. Wien: Ueberreuter 1974.
⢠Georg Bydlinski: Das Kindernest. Geschichten, Gedichte, Spiele und Lieder fßr Familie und Kindergarten. Wien: Herder 1979.
⢠Friederike Lanzelsdorfer: Unser Lesehaus 1. u. 2. Teil. Wien: Jugend und Volk 1981.
⢠Ernst A. Ekker: Lilli Langhals. Wien: Breitschopf 1983.
⢠Friedl Hofbauer: Minitheater. Wien: Herder 1983.
⢠Susi Jahoda: Meine grßne Violetta. MÜdling: St. Gabriel 1984.
⢠Christine Rettl: Bei uns im Marabuland. Wien: Jungbrunnen 1991.
Zeichentrickfilme
⢠âPeterleâs Abenteuerâ (Vier Teile: Die beiden AusreiĂer. Peterle im Zirkus. Der kleine Jäger. Ein guter Fang) (1941) (gemeinsam mit Johann Weichberger)
Innenarchitektur
⢠âCafĂŠ Koralleâ (gemeinsam mit Bruno Buzek)
⢠âKoralle Barâ des âCafĂŠ Koralleâ (gemeinsam mit Bruno Buzek)
Wandbilder
⢠Wandmalerei im Spielzimmer des CafÊ Koralle (1935)cite-ref-30[30]
⢠Wand- und Deckenmalerei in der Bar des Clubhauses des Golfclubs Gßtermann in Gutach im Breisgau (1938)
⢠Speisesaal der Schoellerbank, Wien (1952)
⢠Speisesaal der Oesterreichischen Kontrollbank, Wien (1954)
⢠âGeschichte des Klostertalsâ, Volksschule KlĂśsterle (1959)
⢠Entwßrfe fßr ein Wandbild fßr die Villa Roth
Zeichnungen und Gebrauchsgrafiken
⢠Bilder aus Susi Weigels Nachlass (online)
⢠Gebrauchsgrafik fßr das Hotel Blauensteiner in Gars am Kamp (um 1973)
Literatur
Nachschlagewerkartikel
⢠Kurzbiografie. In: Christian Dewald: Die Kunst des Einzelbilds. Animation in Ăsterreich. 1832 bis heute (2010). S. 95 f.
⢠Deutsch- und englischsprachige Kurzbiografie. In: Internationales Institut fßr Jugendliteratur und Leseforschung (Hrsg.): Lexikon der Üsterreichischen Kinder- und Jugendliteratur. Band 2: Illustratoren. Wien 1994. S. 106.
⢠Einzeilige Kurzbiografie. In: Heinrich Fuchs: Die Üsterreichischen Maler des 20. Jahrhunderts. Band IV (1986). S. 235.
⢠Kurzbiografie. In: Bettina Hßrlimann: Picture-book world: Modern picture-books for children from twenty-four countries with a bio-bibliographical supplement by Elisabeth Waldmann (1969). S. 213.
Forschungsbericht
⢠Susanne Blumesberger: Aufarbeitung des Nachlasses und der Biografie der Grafikerin und Illustratorin Susi Weigel. Wien, Januar 2008. Online: Teil 1 und Teil 2. Bilder aus Susi Weigels Nachlass
Ausstellungskatalog
Buchbeiträge
⢠Susi Weigel (1914â1990). In: Georg Huemer: Mira Lobe. Doyenne der Ăśsterreichischen Kinder- und Jugendliteratur. S. 124â133. Wien: Praesens Verlag 2015. ISBN 978-3-7069-0808-5
⢠Kurzbiografie. In: Rolf Giesen and J.P. Storm: Animation under the Swastika. A History of Trickfilm in the NAZI-Germany, 1933â1945 (2012). S. 172.
⢠Peterleâs Abenteuer. In: Rolf Giesen and J.P. Storm: Animation under the Swastika. A History of Trickfilm in the NAZI-Germany, 1933â1945 (2012). In: S. 198.
⢠Susanne Blumesberger: Auf den Spuren Susi Weigels. In: Libri liberorum. Jahrgang 8. Heft 27 (November 2007). Wien: Praesens Verlag 2007. S. 38â42.
⢠Heide Lexe und Ernst Seibert (Hrsg.): Mira Lobe ⌠in aller Kinderwelt. Kinder- und Jugendliteraturforschung in Ăsterreich. VerĂśffentlichungen der Ăsterreichischen Gesellschaft fĂźr Kinder- und Jugendliteraturforschung, Band 7. Verlag Edition Praesens, 2005.
⢠Hans Gärtner: Susi Weigel. Nachruf. In: Hans Gärtner: Lieber lesen. 8. Almanach der Kinder- und Jugendliteratur auf das Jahr 1990. S. 36. Der Almanach enthält auf derselben Seite zudem das Faksimile eines handschriftlichen Briefes, den Susi Weigel am 25. November 1990 an Hans Gärtner geschrieben hat.
⢠Susi Weigel: Gezeichnetes Selbstporträt. In: Hans Gärtner: Lieber lesen. 7. Almanach der Kinder- und Jugendliteratur auf das Jahr 1989. S. 197.
Zeitungsartikel
⢠Birgit KÜhlmeier: 235.000 Kinderbßcher. In: Kronen Zeitung vom 2. September 1990, S. 21.
⢠Prophet im eigenen Land. In: Vorarlberger Nachrichten vom 3. Dezember 1987.
⢠Professorin Susanne Mair-Weigel. In: Vorarlberger Nachrichten vom 7. Juli 1986.
⢠Porträt des Monats. Susi Weigel erzählt uns aus ihrem Leben. In: Weite Welt. Zeitschrift fßr Buben und Mädel. Heft 7. März 1984. S. 17.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Susi Weigel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Susi Weigel im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
⢠Peter Lukasch: Susi Weigel und die Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1900 und 1960.
⢠Eine neue Arbeit des Architekten Bruno Buzek. Cafe Industrie. In: Ăsterreichische Kunst. Heft 1. 1936. S. 28 (Susi Weigels Wandbild im Kaffeehaus ihrer Familie).
⢠Susanne Emerich und Klaus Gasperi: Aber sicherlich gibt es mich! Vorarlberger KirchenBlatt Nr. 32/33 vom 15./22. August 2010.
⢠ORF: Das kleine Ich-bin-ich bis Geggis. Erste Werkschau fßr Susi Weigel.
⢠Vorarlberger Landesbibliothek: Susi Weigel (1914â1990) â die vergessene KĂźnstlerin aus Vorarlberg. März 2011, Vorarlbergensien.
⢠Der Standard: 100 Jahre im Dienste des Kinderlachens. 13. Jänner 2014.
⢠Alina Gierkes Rezension von âDas kleine Ich-bin-ichâ.
⢠Wien Museum: Ausstellungsfolder Ich bin ich. Mira Lobe und Susi Weigel. (Oktober 2014).
⢠Ăsterreich Journal: Ich bin ich â Mira Lobe und Susi Weigel (Oktober 2014).
⢠ORF: Vorarlberg museum erhält Susi-Weigel-Nachlass.
⢠Juliane Nagiller: Illustrierte Unangepasstheit: Susi Weigel. Frauen mit Courage. Neue Wege gehen (4). ORF, Ă1, Radio-Kolleg, 9. März 2023.
⢠Andreas Weigel: Off topic: Wien, Hohe Warte 29. Anmerkungen zur einstigen Wiener Villa der Familie Hans und Gisela Weigel.
⢠Andreas Weigel: Laudatio anlässlich der Susi-Weigel-Weg-Benennungsfeier am 23. Mai 2024.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Susi Weigels Nationale (1929) und Abgangszeugnis (1934) der Wiener Kunstgewerbeschule.
cite-note-hohewarte-22. â Andreas Weigel: Off topic: Wien, Hohe Warte 29. Anmerkungen zur einstigen Wiener Villa der Familie Hans und Gisela Weigel.
cite-note-33. â Andreas Weigel: Susi-Weigel-Laudatio anlässlich der feierlichen Benennung des Susi-Weigel-Weges in Wien-Meidling (23. Mai 2024).
cite-note-44. â Wilhelm Spira und Susi Weigel: Brief vom 16. April 1935 an Wilhelm MĂźller-Hofmann (Archiv der Wiener Kunstgewerbeschule) sowie Wilhelm Spira: âDie Legende vom Zeichnerâ. S. 28 ff.
cite-note-55. â Eine neue Arbeit des Architekten Bruno Buzek. Cafe Industrie. In: Ăsterreichische Kunst. Heft 1. 1936. S. 26.
cite-note-66. â Das CafĂŠ âIndustrieâ in neuem Gewande. In: Neue Freie Presse. 6. Oktober 1935. S. 11.
cite-note-77. â Die Ehe wurde ein paar Jahre später geschieden. Laut Bruno Buzeks Taufeintrag hat er am 10. Jänner 1948 bereits seine dritte Ehe geschlossen.
cite-note-88. â Golfclub GĂźtermann Gutach e. V.: Golf im Elztal. (Memento des Originals vom 28. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.1kserver.com 80 Jahre Clubhaus. 2018. S. 36f., hier S. 36.
cite-note-99. â In einem Zeitungsinterview erzählte sie, wie die Buchidee zum âDas kleine Ich-bin-Ichâ entstand: ââWir hatten eine liebe Kinderfrau, die ich sehr gern mochteâ, erinnert sich die KĂźnstlerin. Im hohen Alter sei diese Frau etwas verwirrt gewesen und habe immer wieder gefragt, âWer bin ich â ich bin ich?â Dieses Erlebnis hat Susi Weigel nicht mehr losgelassen. âMir ist plĂśtzlich bewusst geworden, dass es Kindern ähnlich geht, sie sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identitätâ.â Quelle: Birgit KĂśhlmeier: 235.000 KinderbĂźcher. In: Kronenzeitung vom 2. September 1990. S. 21, sowie Susanne Blumesberger: Aufarbeitung des Nachlasses und der Biografie der Grafikerin und Illustratorin Susi Weigel. Wien, Januar 2008. Online: Teil 1. S. 13 f.
cite-note-1010. â Susi Weigel fĂźr Suchard. VN-Serie. "135 Jahre Schokoladenstadt Bludenz" von Franz SchĂźtte. In: Vorarlberger Nachrichten. 25. Jänner 2023, Seite B3.
cite-note-1111. â Susi Weigel fĂźr Suchard. VN-Serie. "135 Jahre Schokoladenstadt Bludenz" von Franz SchĂźtte. In: Vorarlberger Nachrichten. 25. Jänner 2023, Seite B3.
cite-note-1212. â Die erwähnten Abbildungen sind in dem Vorarlberger-Nachrichten-Artikel sowie im Ausstellungskatalog des "Wien Museums" abgelichtet: Wien Museum: Ich bin Ich. Mira Lobe und Susi Weigel. Residenz Verlag. 2014. 64f.
cite-note-1313. â Unter anderem durch Erstellung und regelmäĂige Aktualisierung dieses Wikipedia-Artikels, der ab Jänner 2007 mangels anderer verfĂźgbarer Quellen als Grundlage und Ausgangspunkt zahlreicher Medienberichte gedient hat, bevor mit den Ausstellungen gedruckte biografische Darstellungen verfĂźgbar wurden. Weiters hat er Susi Weigels familiären Hintergrund aufgearbeitet, der in den Ausstellungen und Publikationen bislang weitgehend ignoriert wurde.
cite-note-1414. â Susanne Blumesberger: Auf den Spuren Susi Weigels. In: Libri liberorum. Jahrgang 8. Heft 27 (November 2007). Wien: Praesens 2007. S. 38â42. S. 38.
cite-note-blumesberger-1515. â Susanne Blumesberger: Aufarbeitung des Nachlasses und der Biografie der Grafikerin und Illustratorin Susi Weigel. Wien, Januar 2008. Online: Teil 1 und Teil 2. Bilder aus Susi Weigels Nachlass.
cite-note-1616. â Anja Baldauf: Susi Weigel. Ich bin ich.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hittisau.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Sommerausstellung im Frauenmuseum Hittisau.
cite-note-1717. â ErĂśffnung zur Ausstellung: Susi Weigel â Grafikerin. Trickfilmzeichnerin. Illustratorin.
cite-note-1818. â Wien Museum: âIch bin ich â Mira Lobe und Susi Weigelâ (Memento des Originals vom 21. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wienmuseum.at
cite-note-1919. â Vorarlberg Museum: Sonderausstellung. Ich bin Ich. Mira Lobe und Susi Weigel. 28. November bis FrĂźhjahr 2016. (Memento des Originals vom 25. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vorarlbergmuseum.at
cite-note-2020. â orf.at: Vorarlberg museum erhält Susi-Weigel-Nachlass. Artikel vom 10. Dezember 2018, abgerufen am 10. Dezember 2018.
cite-note-2121. â Pfarre St. Johann Nepomuk: Traueintrag Anna Hauswirth und Karl Caufal, Trauungsbuch, 1886â1890, Folio 237.
cite-note-2222. â Republik Ăsterreich, Parlament: Vrtal, Alois Dr. iur.
cite-note-2323. â Pfarre ProĂnitz: Susi Weigels Taufeintrag.
cite-note-2424. â Konzertabend mit Hans Toifl (Klavier), Martha Weigel (Gesang) und Karl Lahr (Klavier). 16. April 1929, 19:30 Uhr, Schubert-Saal.
cite-note-2525. â Bezirksvertretung des 12. Wiener Gemeindebezirks: Protokoll Ăźber die Sitzung der Bezirksvertretung des 12. Bezirks vom 14. Dezember 2018. PDF-Datei.
cite-note-bmuk-2626. â Bundesministerium fĂźr Unterricht, Kunst und Kultur: Jährliche Verzeichnisse der mit dem Ăsterreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis Geehrten.
cite-note-2727. â NiederĂśsterreichische Nachrichten: Besonderer Glanz fĂźr KinderbĂźcher. 18. November 2017.
cite-note-2828. â Spira erwähnt die Zusammenarbeit an dem Zeichentrickfilm und seine befreundeten Studienkollegen Susi Weigel und Richard Erdoes in seiner Autobiografie: Die Legende vom Zeichner. Wien â Vernet â GroĂ-Rosen â Paris. Autobiografie. Hrsg. Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Vladimir Vertlib. Wien: DĂścker, 1997. S. 28ff.
cite-note-2929. â Carmen in zehn Minuten. Ein Wiener Trickfilm wird gezeichnet. In: Die Moderne Welt, Heft 6/1935, S. 10 und 39.
cite-note-3030. â Fotografien der Innenausstattung des CafĂŠ Industrie, des späteren CafĂŠ Koralle. Eine neue Arbeit des Architekten Bruno Buzek. Cafe Industrie. In: Ăsterreichische Kunst. Heft 1. 1936. S. 28.